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Porträt von Babette Silberstein, erste Hälfte des 19. Jh.,
Stephen Falk und Donald Falk, Point Roberts, Washington, USA
Breslau, die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum Schlesiens, zog Menschen aus kleineren Städten an. So kam auch Babette Silberstein, geborene Friedländer, um 1814 mit ihrem Mann Philipp aus dem schlesischen Brieg nach Breslau. Sie bezogen eine Wohnung in der Wallstraße 13 (ul. Pawła Włodkowica), wo bald darauf in unmittelbarer Nachbarschaft die unter anderem auch von Philipp mitbegründete Synagoge zum Weißen Storch errichtet wurde. Babette starb während der Cholera-Epidemie von 1849 und wurde neben ihrem Mann auf dem jüdischen Friedhof in der Claassenstraße (ulica Gwarna) beigesetzt, der in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgelöst wurde.