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Blücherplatz 4 u. 5 zu Breslau, vor der Bereinigung der Gebäudefront.

Abteilung Grafische Sammlungen der Universitätsbibliothek Wrocław, Polen.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts wohnten Juden im Oppenheim-Haus. Es wurde 1810 vom Bankier Heymann Oppenheim erworben, der dort mit seiner Familie einzog. Die Oppenheims gehörten zu den sogenannten privilegierten Juden, denen die Erlaubnis erteilt wurde, sich dauerhaft in der Stadt niederzulassen. Von 1902 bis 1942 befand sich das Stadthaus im Besitz der jüdischen Gemeinde, die die Wohnungen und Geschäftsräume in dem Gebäude an ihre Mitglieder vermietete.

 

Public Domain. Das Original befindet sich in der Abteilung Grafische Sammlungen der Universitätsbibliothek Breslau, fotogr. Bestandsnummer 3359.