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Pharus-Stadtplan Breslau 1939.

Staatsarchiv Wrocław/Breslau, Polen

Seit der Eröffnung der Neuen Synagoge im Jahr 1872 wurde sie auf Breslauer Stadtplänen oft mit einem Symbol oder farbig als wichtiges und leicht identifizierbares Gebäude gekennzeichnet, so wie andere bedeutende öffentliche Orte. Auf dem Stadtplan von 1939 war die Neue Synagoge dann jedoch nicht mehr auszumachen. Von dem ein Jahr zuvor in der Reichspogromnacht von den Nazis zerstörten Gebäude blieb nur ein leeres Grundstück übrig. 1998 wurde, nach 32-jährigen Bemühungen des in Breslau geborenen Juden Henryk Kamm, dem es 1941 gelungen war, mit seiner Mutter aus Deutschland zu fliehen, an der Stelle der ehemaligen Neuen Synagoge ein Mahnmal zum Gedenken an die Zerstörung der jüdischen Gemeinde der Stadt errichtet.

 

Sign. 82/172/0/5.4/IV.691.