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Aula im Dachgeschoss der Jüdischen Schule am Rehdigerplatz 3 (ul. Żelazna 57) in Breslau, 1938.

Daniel Ljunggren, Schweden

Die von Albert Hadda entworfene modernistische Aula im Dachgeschoss der Jüdischen Schule am Rehdigerplatz 3 (ul. Żelazna 57) wurde im Januar 1938 eröffnet und stellte das letzte große Bauvorhaben dieser Schule dar. In der 1920 gegründeten Einrichtung gab es auch eine Synagoge und eine koschere Mensa. An dieser Schule verband sich Traditionsverbundenheit mit Fortschrittsbewusstsein: Die Kinder lernten Fremdsprachen, darunter auch die im Zuge der zionistischen Bewegung wiederbelebte hebräische Sprache und bauten im Schulgarten Gemüse an. Auf dem Lehrplan stand auch Kunst. In dem von Berta Hadda geleiteten Unterricht fertigten Sechstklässler diesen Wandteppich mit der Darstellung der Arche Noah an.